Autor: Rainer Meindlhumer

Mit Remis in die Rückrunde

Im ersten Spiel der Rückrunde musste der FC Hinzenbach bei DSG St. Josef-Oed FC ran. Die Kicker aus Linz hielten vor dem Spiel bei 11 Punkten und lagen in der Tabelle zwei Plätze vor dem FCH. Daher waren drei Punkte von Coach Ahammer als oberstes Ziel definiert.

Wie schon im Hinspiel startete man gut ins Match und war bemüht den ersten Treffer zu machen. Auf dem sehr weichen DSG-Platz war dies aber alles andere als einfach und es dauerte lange bis die erste nennenswerte Torchance zustande kam. 

Der Führungstreffer fiel in der 29. Minute. Stefan „Bua“ Amering nutzte einen schöne Kombination mit Marco Huemer und traf sehenswert mit einem satten Schuss zum 1:0. Hinzenbach war in dieser Phase etwas im Glück, da St. Josef spielerisch mehr zeigte. Die FCH-Führung hielt daher nicht lange. Ein Freistoß von links schlug unangenehm vor Torwart Michael Benda am Boden auf. Durch leichte Unebenheiten änderte der Ball die Richtung geringfügig, wodurch Benda den Schuss nur abprallen lassen konnte. Ein gegnerischer Stürmer durchschaute die Situation und staubte zum Ausgleichstreffer ab.

St. Josef drückte weiter auf das Hinzenbacher Tor und ging durch einen Lattenschuss fast in Führung. Der Ball schlug dabei auf der Linie auf und konnte geklärt werden. Wenige Minuten später fiel aber der Gegentreffer per Foulelfmeter doch noch und St. Josef ging mit einer 2:1 Führung in die Pause.

Durchgang zwei stand im Zeichen des FC Hinzenbach. Die Gäste übernahmen die Kontrolle und drehten durch einen Doppelschlag von Roland Meindlhumer das Spiel in wenigen Minuten. Beide Male konnte er den Ball aus spitzem Winkel am Tormann vorbeibringen und brachte den FCH wieder in Front.

Durch einen kuriosen Foulelfmeter, wo der Schiedsrichter quer über den Platz ein Ziehen am Trikot durch den am Boden liegenden Maximilian Wimmer gesehen hat, fiel der Ausgleich zum 3:3. Wenig später wurde Roland Meindlhumer im Strafraum hörbar von den Beinen geholt, was ungeahndet blieb.

Der FCH kam noch zu kleineren Chancen, konnte aber das Spiel nicht mehr für sich entscheiden. Etwas unglücklich, aber in Summe gerecht, endete das Spiel mit 3:3. Der nächste Gegner ist am Karsamstag AC Wörth.

Souveräner Testspielsieg

Mit noch exakt null absolvierten Trainings auf Rasen reiste der FC Hinzenbach nach Goldwörth, wo man prompt einen Sieg feiern konnte.

Lange war das Spiel aber ungewiss, da das Wetter alles andere als fußballfreundlich war: neben starken Regengüssen wehte den ganzen Tag starker, eisiger Wind. Exakt zum Anpfiff blieben Regen und Wind aus und entschied sich das Match durchzuziehen.

In den 15 Minuten bis zum nächsten Wolkenbruch gab der FC Hinzenbach den Ton an. Der FCH spielte mit der gewohnten 4-4-2 Aufstellung und konnte speziell über die linke Seite viele Angriffe starten. Der erste Treffer fiel allerdings von rechts: Ein Querpass von Roland Meindlhumer landete bei Bernhard Meindlhumer, der von der Strafraumgrenze abzog. Mit einem flachen, platzierten Schuss stellte er auf 1:0 für die Gastmannschaft, die zu dem Zeitpunkt das Spiel diktierte.

Der FC Goldwörth hatte mit dem eigenen Spielaufbau zu kämpfen und machte sich mit einige Fehlpässen und Ballverlusten das Leben schwer. Erst spät in der ersten Hälfte kam man zu einer guten Tormöglichkeit, die aber Tormann-Debütant Sven Erdenkäufer sensationell parierte.

Der FCH war indessen eine Spur konsequenter in der Chancenverwertung und Rainer Meindlhumer drückte einen für Martin Baumgartner gedachten Querpass im letzten Moment über die Linie.

Auch Roland Meindlhumer selbst reihte sich als Torschütze ein und stellte kurz vor der Pause auf 3:0.
Halbzeit zwei bot ein ähnliches Bild. Der FC Hinzenbach nahm den offensiveren Part ein und scheiterte in den meisten Fällen an schwachen Abschlussversuchen. Einzig Daniel Schörgenhumer konnte den Torwart bezwingen und erhöhte auf 4:0.

In Minute 75 beendete der Schiedsrichter das voraussichtlich entschiedene Spiel wegen heftiger Sturmböen und teils waagrechtem Regen.