Rückrundenstart mit Mühe

Alles andere als einfach war der Auftakt gegen Walker FC. Bei bestem Fußballwetter lief man am DSG-Platz einem schnellen Rückstand hinterher, ehe es noch zum Happy-End reichte.

Trotz mehr Spielanteils von Anfang an gelang es den Mannen in grün-weiß nicht den Ball im Tor unterzubringen. Die Kombinationen von hinten heraus liefen gut, aber die Schüsse waren sehr unpräzise und auch beim letzten Pass war man oft viel zu unkreativ und nicht entschlossen genug – was das Heimteam aus Linz besser machte. Ein sehr nachlässiger Ballverlust im Mittelfeld wurde per sauberem Konter abgeschlossen und Ersatztormann Florian Berger blieb chancenlos.

Der Gegentreffer hatte aber seine Wirkung. Der FCH war ein bisschen wachgerüttelt. Man spielte vor allem über links mehrere gute Angriffe und Roland Meindlhumer bediente Jan Lettner perfekt mit einer Flanke, die der zweiterfolgreichste FCH-Torschütze der laufenden Saison elegant per Schienbein zu verwerten wusste.

Mit dem Unentschieden schien es in die Pause zu gehen,  in der sich die Walker-Abwehr schon etwas frühzeitig befand. Michael Ahammer “klärte” einen Ball im Mittelfeld hoch nach vorne und niemand der gegnerischen Abwehr fühlte sich zuständig. Roland Meindlhumer schaltete am schnellsten und lief plötzlich alleine auf den Tormann zu. Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Treffer zur 2:1 Pausenführung.

Nach der Pause hatte der FC Hinzenbach das Match solide im Griff. Zwar hatte man so seine Probleme mit dem Abschluss, aber man ließ auch kaum Chancen der Gegner zu. Mit seinem zweiten Treffer im Spiel machte Jan Lettner mehr oder minder den Deckel drauf. Gescheiterte Klärungsversuche nach einem Eckball landeten bei der gefährlichen Nummer 16 und aus der Drehung versenkte er den Ball im Tor.

Das Match lief daraufhin gemütlich dahin und bot noch weitere Tore auf beiden Seiten: Lukas Enzenberger bediente Roland Meindlhumer ideal und der Führende der Torschützenliste schob unbeirrt ein. Auf der Gegenseite nutzten die Gastgeber erneut einen Hinzenbacher Schnitzer eiskalt aus und verkürzten kurz vor Schluss auf 4:2.

Mit einem “okayen” Auswärtssieg verlief der Rückrundenstart also zufriedenstellend, wenn auch man noch mehr Effizienz braucht, wenn man am Saisonende ganz oben stehen möchte.