Im mit Spannung erwarteten Heimspiel gegen St. Josef setzte es neben der bitteren Niederlage für das Heimteam kurz vor Schluss eine noch bitterere Verletzung für die Gäste.
Durch viele Ausfälle von Stammspielern stark ersatzgeschwächt musste man auf vielen Positionen – inklusive im Tor – umbauen. Und die neu formierte Startelf agierte in den ersten Minuten auch entsprechend unsicher. Einige Klärungsversuche scheiterten und man geriet früh in Rückstand. Ein weiterer Treffer wurde wegen Abseits aberkannt und verhinderte so ein frühes Debakel.
Offensiv tat man sich schwer, aber es war nichts unmöglich. Ein paar gute Kombinationen zeigten sich und führten immerhin zu Standards. Im Gegenzug war man aber effizienter und ein Missverständnis zwischen Marco Huemer und Ersatztormann Rainer Meindlhumer bescherte das 0:2.
Letzterer Stand leider auch im Mittelpunkt beim dritten Gegentreffer und sah bei einem flachen Freistoß nicht sehr gut aus. Ohne Bedrängnis verhedderte er sich am Rasen und konnte den Ball nicht mehr vor dem heraneilenden Stürmer klären.
Den einzigen Treffer für den FCH erzielte Rene Rechtlehner – dafür aber sehenswert. Sein Freistoß von links hatte die perfekte Höhe und der Ball senkte sich unhaltbar hinter dem gegnerischen Schlussmann ins Netz.
Die zweite Halbzeit zeigte ein etwas anderes Bild: St. Josef verlangsamte das Tempo und versuchte sein Glück im Konter. Da bot die FCH Defense aber stark Paroli und die komplette Abwehr wirkte viel stabiler. So kam man auch vermehrt zu Chancen, von denen leider keine genutzt werden konnte.
Unschönes Highlight der zweiten Halbzeit war unweigerlich die heftige Verletzung des St. Josefer Angreifers Raphi Deutschmann. Bei einem normalen Pressingversuch im Mittelfeld zog er sich äußerst unglücklich einen Bruch des Knöchels und Schienbeins zu und musste mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Schiri Admir Sabanovic beendete das Match in der 81. Minute auf Wunsch beider Teams beim Stand von 1:3.
Wir wünschen Raphi auf diesem Weg alles Gute und eine baldige Genesung!

